Ausgezeichnet

Unser Autor Peter Winzen ist am 23. November in Brüssel für sein im vergangenen Oktober bei uns erschienenes Werk "Im Schatten Wilhelms II." mit dem Geschichtspreis "Herzog von Arenberg" ausgezeichnet worden.




     

Nationsforschung im geteilten Europa

Zur historischen Forschung zu Nationsbildung und Nationalismus in Europa, die einen dicht vernetzten Diskussionszusammenhang bildet, fehlte bislang eine im engeren Sinne historisierende Untersuchung. Der vorliegende Band, der auf eine Fachtagung aus Anlass des 75. Geburtstags von Miroslav Hroch 2008 in Prag zurückgeht, will Ansätze zur Schließung dieser Lücke in der historischen Einordnung der Nationsforschung nach 1945 anbieten.





Eine der bedeutendsten deutschen Literaturzeitschriften  

Eine der bedeutendsten deutschen Literaturzeitschriften

- erscheint in 2012 im 50 Jahrgang. Seit Walter Höllerer sie vor 50 Jahren ins Leben rief, ist Sprache im technischen Zeitalter, unter Freunden: SpritZ, „ ein Zentralort der Selbstverständigung zeitgenössischer Literatur“ - wie Joachim Kalka 2006 aus Anlass der Verleihung des Hesse-Preises an SpritZ festhielt.
(Abb.: Walter Höllerer 1969 (c) Renate von Mangold)





Ausgezeichnet

Der Preis würdigt seine intensive Recherche und Auswertung der Quellen in den Archiven und Sammlungen des Hauses Arenberg, die sich unter anderem in Arras, Brüssel, Cambrai, Douai, Düsseldorf, Edingen/Enghien, Koblenz, Löwen, Osnabrück, Paris, Salzburg und Wien befinden.

Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns mit unserem Autor über die Auszeichnung!

Peter Winzen, Im Schatten Kaiser Wilhelms II. Bülows und Eulenburgs Poker um die Macht im Kaiserreich, 616 Seiten m. 50 Abb., gebunden ¤ 32,00
ISBN 978-3-89498-261-4
auch als eBook bestellbar: 9783894982614

<!--[if gte mso 9]>



Nationsforschung im geteilten Europa

Dabei werden Autoren, Werke, Schulen und Paradigmen in den Blick genommen, die an die Phänomene „Nation und Nationalismus“ aus einer – im weiteren Sinne – historischen Perspektive herangehen, die „Nation“ als eine historisch entstandene und wandelbare Entität begreifen und diese in eine Epochen übergreifende geschichtliche Großerzählung, wie z.B. die Modernisierung, einbetten. Neben wissenschaftsinternen Dynamiken werden auch politische Rahmenbedingungen für die historische Nationsforschung diskutiert. Dabei wird offensichtlich, dass es sich beim Verhältnis zwischen Politik und Nationsforschung um eine komplexe, miteinander vernetzte gesamteuropäische Problematik handelt, für welche verkürzte Gegensätze wie Diktatur – Demokratie oder Ost – West nicht ausreichen.
Vielmehr wird der Versuch unternommen,die Geschichte der Nationsforschung nach 1945 als eine vergleichende und transnationale Wissenschaftsgeschichte des geteilten Europa zu betrachten.
Historische Nationsforschung im geteilten Europa 1945-1989, hg. v. Pavel Kolar und Milos Reznik (Kölner Beiträge zur Nationsforschung Bd. 10), 218 Seiten, gebunden, EUR 32,00
ISBN 978-3-89498-268-3

ISBN eBook 978-3-89498-280-5


Eine der bedeutendsten deutschen Literaturzeitschriften

Viermal jährlich vermittelt "SpritZ" mit herausragenden Originaltexten, erläuternden Beiträgen und anspruchsvollen Fotografien einen Überblick über das literarische und kulturelle Geschehen unserer Gegenwart.

Im 202. Heft dreht sich alles um Tabus und Tabuzonen - als Movens der Literatur und des Schreibens. Fünf europäische Autoren haben dieses Thema aus je eigenem Blickwinkel betrachtet und einen Essay verfasst: Arnon Grünberg, Annett Gröschner, Mirko Kovac, Maja Haderlap und Joanna Bator. - Außerdem: Prosa von Theodor Weißenborn, Gedichte von Constantin Abãlutã und Michael Brauns Laudatio auf Jan Wagner anlässlich der Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises 2011. In „Auf Tritt Die Poesie“ stellt uns Volker Sielaff den aus Russland stammenden Poeten Oleg Jurjew vor, und „Zu Gast in Berlin“ ist der Dichter Ken Babstock, der in Lutz Seiler einen kongenialen Übersetzer gefunden hat.
Sprache im technischen Zeitalter 202 - Juni 2012
Begründet von Walter Höllerer. Hrsg. von Norbert Miller und Joachim Sartorius
118 Seiten m. Abbildungen, Broschur, ¤ 14,00

Traditionell ist das erste Heft eines Jahrgangs von Sprache im technischen Zeitalter dem Nachwuchs gewidmet – so auch in diesem 50. Jahr das Heft 201:
Neun junge Autorinnen und Autoren nahmen im Herbst 2011 an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil, die von Ursula Krechel und Thorsten Dönges geleitet wurde. Ingo Schulze hat der Zeitschrift – quasi als Jubiläumbsgeschenk – eine sehr lange Geschichte überlassen: „Das Deutschlandgerät“. In Auf Tritt Die Poesie präsentiert Michael Braun den Leipziger Lyriker Michael Fiedler. Zu Gast in Berlin ist der Niederländer Erik Lindner.
Sprache im technischen Zeitalter 201 - März 2012
Begründet von Walter Höllerer. Hrsg. von Norbert Miller und Joachim Sartorius
143 Seiten m. Abbildungen, Broschur, ¤ 14,00

Die Ausgabe 200 der SpritZ enthält u.a. einen Wiederabdruck des 1964 zuerst veröffentlichten Textes von Walter Höllerer „Zur Sprache im technischen Zeitalter" – der die Hintergünde der seinerzeitigen Namensgebung der Zeitschrift ebenso wie die geistige Umgebung, in der sie entstand, nochmal vor Augen führt; vom frisch gekürten Büchner-Preisträger Friedrich Christian Delius, auch ein langjähriger Weggefährte der Zeitschrift, gibt es einen Betrag, der ebenfalls in genau jene 60er-Jahre zurückführt, zu seinen literarischen Anfängen, u.a. bei der Gruppe 47 mit eben jenem Walter Höllerer.
Außerdem Gedichte von Breyten Breytenbach, GC Waldrep (der von Matthias Göritz vorgestellt wird) Nico Bleutge und Stanka Hrastelj und Prosa u.a. von Burkhard Spinnen und Daniela Dröscher.
Sprache im technischen Zeitalter 200/Januar 2012
Begründet von Walter Höllerer. Hrsg. von Norbert Miller und Joachim Sartorius
118 Seiten m. Abbildungen, Broschur, ¤ 14,00