Der perfekte Strauss für den perfekten Tag

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Der Hochtzeitstrauss, besser bekannt unter dem Namen Brautstrauss, stellt am Tag der Tage mehr dar, als nur ein Gebinde aus Blumen. Er kann vieles ausdrücken. Durch die individuelle Gestaltung in Größe, Farbe, Wahl der einzelnen Blumen und nicht zu unterschätzen – auch durch seinen Geruch – unterstreicht der Brautstrauss nicht nur das Outfit, sondern auch den Typ der jeweiligen Braut.
Zu Zeiten in denen dem Hochtzeitsstrauss noch eine größere religiöse oder auch spirituelle Bedeutung zukam, wurden die Sträusse oft aus Kräutern, wie beispielsweise Rosmarin, gebunden.
Hintergrund hierfür war dabei weniger die Stimmigkeit und die Harmonie des Gesamtkonzeptes.
Vielmehr stand zu früherer Zeit der Duft, welcher von den Kräutern ausging im Vordergrund, weil die Menschen daran glaubten, Böse Geister mit dem entsprechenden Geruch fern von der Hochzeit zu halten.
Auch heute spielt es bei der Auswahl der Blumen ein Rolle, welches Aroma von dem Strauss ausgeht.
Nicht unüblich ist es nämlich, das die im Strauss verwendeten Pflanzen sich auch in den Blumenarrangements der Kirche oder der festlichen Örtlichkeit wiederfinden. Ein zu dominanter Duft kann dann schnell auch als störend oder unangenehm empfunden werden.

Es empfiehlt sich daher ab zu checken, ob bei den Gästen eventuelle Überempfindlichkeiten oder Allergien bekannt sind.
Bei der Wahl des Brautstrausses sollte sich die Braut darüber im Klaren sein, dass das Gebinde einfach in der Handhabung ist. Es sollte nicht zu üppig sein und nicht durch zuviel Gewicht belasten.
Wichtig ist es, dass der Strauss den Stil des auserwählten Brautkleides unterstreicht und im Einklang mit der geplanten Hochzeit steht.
Die nächste Herausforderung besteht in der Etscheidungsfindung bezüglich der verschiedenen Straussformen.
Besonders beliebt sind Biedermeier Sträusse. Sie wirken immer zierlich und elegant und runden sowohl ein hübsches Brautkleid, als auch ein schlichteres Outfit für den Besuch beim Standesamt perfekt ab. Sollte sich die Braut dagegen für ein pompöseres Kleid mit langer Schleppe entscheiden, kommt ein Strauss in Tropfenform sehr schön zur Geltung.

Gesetz dem Fall, dass es sich beim Kauf des Hochzeitsstrausses an die alte Tradition gehalten wird, bedeutet dies, dass der Bräutigam die Beschaffung des Strausses vornimmt. Dies gestaltet sich jedoch oft schwierig, denn es ist von großer Bedeutung, dass die Braut und ihr Kleid dem Floristen sehr gut beschrieben werden. Ausgesprochen hilfreich ist es daher ein Foto von der Zukünftigen, am besten in Ihrem Brautkleid mit zu bringen.
Dies zerstört dann aber den gewünschten Überraschungseffekt.
Hat der Florist ein Bild von der Zukünftigen mit ihrem Gewand vor sich, ist es ihm leicht möglich, den Strauss so zu arrangieren, so dass er besonders auch die Figur der Braut perfekt unterstreichen kann und eventuell vorhandene kleine Fehlerchen kaschiert werden.

Bei der Auswahl der einzelnen Blumen kommt es darauf an, in welchem Monat geheiratet werden soll. Wie beim Gemüsekauf sollte auch beim Hochtzeitsstrauss – nicht nur aus Kostengründen – auf saisonale Ware geachtet werden.
Als nächstes steht die Auswahl der verschieden Blumen zur Disposition. Hierbei kann es sinnvoll sein, sich über die Bedeutung der einzelnen Pflanzen ein wenig zu informieren.
Als bekanntestes Zeichen der Liebe steht für fast alle die rote Rose. Da eine Hochzeit in weiß gerne jedoch Unschuld und Reinheit ausdrücken soll und die rote Rose eben auch Symbol ist für Leidenschaft und Begierde, entscheidet man sich heutzutage eher für Rosen in Rose´ , Aprikot oder Weiß. Dabei wird gerne auf die Dornen freie Variante der Pfingstrose zurück gegriffen. Diese verfügt über sehr schöne zarte Blütenblätter und ihr entströmt ein ebenso angenehmer Duft. Ein weiterer Vorteil der Pfingstrose ist die große Palette an Farbnuancen in Pastell und Cremetönen. Nicht mehr ganz junge Bräute sollten auf Rosafarbene Rosen verzichten, da diese unter anderem als Sinnbild für Jugend stehen. Ebenso verzichten sollte man auf die gelbe Rose als Zeichen der Eifersucht.

Die bisher sehr oft als Todesblume angesehene weiße Lilie hat heutzutage in einem neuen, meißt rosa bis rotfarbenem Gewandt, einen festen Platz in den Hochzeitssträussen. Denn sie steht sinnbildlich für Keuchheit und Schönheit.
Besonders beliebt und sehr moderne Gebinde beinhalten heute gerne Maiglöckchen oder auch Efeu als Zeichen des Zusammenhaltes. Man muss bei der Auswahl der Blumen unbedingt darauf achten, dass Sie keine klebrigen oder färbenden Blätter oder Stängel haben, was schnell zur Katastrophe führen könnte.
Bei der Wahl der Bänder, die den Hochzeitsstrauss zusammen halten, wird meistens zu einer Variante aus weißer Spitze oder aus Pastellfarben gegriffen. Schließlich sollten die Blumen nicht erschlagen werden. Wer es gerne romantisch liebt, verziert seinen Strauss mit einzelnen Perlen, die eventuell mit Perlenstickereien auf dem Kleid kommunizieren.

Die Auswahl des richtigen Floristen ist nicht einfach und sollte gut bedacht sein. Der Geschmack des Blumenkünstlers sollte dem eigenen entsprechen.
Viele Floristen stellen Ihre Gebinde heute auch im Internet zur Schau.
Eine wunderschöne Auswahl der Möglichkeiten und Variationen für Brautsträusse kann man auf www.yourflora.de begutachten.
Viele Bräute haben sich in Ihren Brautstrauss so verliebt, dass Sie es nicht übers Herz bringen, ihn zu werfen. Für solche Fälle empfiehlt es sich, eine kleine Schwester des Hauptstrausses anfertigen zu lassen. Nicht unerheblich ist auch, dass sich eine Blume des Brautstrausses im Revers des Bräutigam wieder findet. Ebenso sollten die Sträusse der Braujungfern in kleinerer Form und aus der selben Farbfamilie wie das Hochzeitsgebinde gehalten sein. Bei der Frage wie der Brautstrauss auf dem Weg zur Feierlichkeit zu transportieren ist, ohne Schaden zu nehmen, haben sich alte Hutschachteln oder feste Kartonagen als sehr brauchbar erwiesen. So ist gewährleistet, dass das gute Stück auf dem anschließenden Fotoshooting noch die volle Pracht besitzt und das Fest nicht getrübt wird.

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Die kirchliche Hochzeit

Bride and groom holding each other's hands

Vor der kirchlichen Hochzeit muss die Trauung auf einem Standesamt erfolgt sein.
Mit dieser Zeremonie ist Ihre Ehe rechtsgültig und Pflicht vor einer kirchlichen Trauung.
Viele Paare wünschen sich eine kirchliche Trauung um Gottes Segen zu erhalten oder
in einem feierlichen Rahmen das Ehebündnis zu besiegeln. Auch traditionellen Gründe können der Anlass sein.
Beginnen Sie Ihre Hochzeit rechtzeitig zu planen, damit es garantiert ein stressfreier Tag für Sie und Ihre Gäste wird.

Die kirchliche Trauung richtet sich nach der Glaubenszugehörigkeit des Paares. Die Partner müssen nicht die gleiche Konfession besitzen. Bei gleichem Glauben müssen Sie mit beiden Pfarrern Kontakt aufnehmen. Damit Ihre kirchliche Trauung von der katholischen Kirche anerkannt wird, benötigen Sie die Zustimmung des katholischen Pfarrers. Ob evangelisch, römisch-katholisch oder ökumenisch, sprechen Sie mit dem Pfarrer Ihrer Gemeinde Ihren Wunschtermin ab. Dabei erklärt er Ihnen die notwendigen Formalitäten und ist Ihnen bei der Erledigung behilflich. Nehmen Sie zu dem Gespräch Ihre Anmeldung für die standesamtliche Trauung mit oder, falls diese bereits erfolgt ist, Ihre Heiratsurkunde. Sie benötigen Ihren Taufschein, Ihre Tauf-Urkunde und Firm-Urkunde.

Stellen Sie sich auch darauf ein, dass der Pfarrer/die Pfarrerin Sie zu mehreren
Gesprächen bittet. In diesem spricht er/sie mit Ihnen über Ihre Beweggründe für eine kirchliche Hochzeit und vermittelt Ihnen die Grundlagen der kirchlichen Trauung. Diese beinhalten die Treue, die Liebe, die gegenseitige Ehre und die Unauflöslichkeit der Ehe. Klären Sie, je nach Ihrer Konfession, ob Trauzeugen erforderlich sind. Bei unterschiedlichen Konfessionen, die Sie auch beibehalten, führen Sie das Gespräch mit beiden Pfarrern/Pfarrerinnen, um die ökumenische Trauung zu festzulegen.

Bereiten Sie Informationen aus Ihrem Leben vor, damit der Trau-Gottesdienst inhaltlich auf Sie persönlich abgestimmt werden kann. Ein Teil der Lesungen aus der Bibel kann von einem Freund oder einem Familienmitglied vorgetragen werden.
Klären Sie, ob ein Chor singen wird und legen Sie gemeinsam fest, wann und welche Passagen die Anwesenden singen. Vorschläge dazu gibt Ihnen der/die Geistlichen.
Denken Sie an die Organisation von Blumenschmuck, Festlegung der Sitzordnung für die Trauzeugen und die Familienangehörigen. Wo werden die Blumenkinder platziert? Wann darf fotografiert werden?
Natürlich können Sie festlegen, für welchen Zweck die Kollekte eingesetzt werden soll. Ein Hinweis auf den Verwendungszweck kann zu einem besseren Ergebnis führen.
Wichtig ist, dass Sie den Ablauf Ihres Trau-Gottesdienstes von der Eröffnung über die Trau-Zeremonie bis zur Fürbitte und der Verabschiedung genau kennen. In der Regel wird mit dem Schlussgebet und dem Segen noch ein fröhliches Lied gesungen. Danach kann der beschwingte und fröhliche Teil Ihrer Hochzeitsfeier beginnen. Geistliche begleiten Sie gerne zeitweise in den entspannten Teil dieses Tages – laden Sie sie ein.

Um Ihre Hochzeitsfeier mit Ihren Gästen stressfrei zu verbringen, überlegen Sie doch, die Organisation an einen Freund oder ein Mitglied Ihrer Familie zu übertragen. Weisen Sie ihn in die Abläufe und Details ein. So können Sie diesen Tag genießen. Er wird Ihnen und Ihren Gästen unvergesslich sein.

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Junggesellenabschied für die Braut

Heutzutage ist der Junggesellenabschied nicht nur was für Männer. Auch die Frauen genießen diesen letzten “freien” Tag und lassen sich von ihren Freundinnen feiern. Die Trauzeugin, die meistens auch die beste Freundin oder die Schwester ist organisiert diesen einmaligen Tag für die Braut. Meist wird sie überrascht und weiß gar nicht was mit ihr geschieht. Der Tag beginnt meist früh und alle Freundinnen der Braut treffen sich um diese von zu Hause abzuholen. Nun geht es los. Auf die glückliche Braut kommen einige spannende und vor allem lustige Aufgaben zu. Um den Tag ordentlich zu feiern brauchen die Frauen nun jede Menge Geld. Dieses muss die Braut sich aber erst verdienen. Die Frauen, in Einheitskleidung, stellen nun der Braut die erste Aufgabe, sie darf sich von zufällig auf der Strasse befindlichen Männern Küsschen geben lassen, die diese jedoch bezahlen müssen. Was ein solcher Kuss kostet liegt natürlich in dem Ermessen der Männer. Oder wie wäre es mit einer öffentlichen Vorlesung? Stellt die Braut auf ein Podest mitten in der Fußgängerzone und lasst sie etwas peinliches vorlesen, was natürlich von den Passanten vergütet wird. Die Braut kann auch Passanten überreden zum Beispiel einen 5 Euro Schein in einen 10 Euro Schein zu tauschen. Hat die zukünftige Braut nun genug Geld gesammelt zieht die Gruppe weiter zur nächsten Lokation. Hier kann die Braut kleine vorher zusammen gesammelte Gegenstände verkaufen, wie zum Beispiel Kondome oder kleine Schnäpse.

In der nächsten Location muss die Zukünftige nun verschiedene Aufgaben erfüllen, schließlich wollen alle ihren Spaß haben. Sie darf zum Beispiel mit dem nächst besten Mann einen Walzer tanzen, oder ein bestimmtes Lied singen. Diese diversen Aufgaben werden vor diesem Tag auf kleine Zettel geschrieben und die Braut zieht einen nach dem anderen. Als Belohnung für die bestandenen Aufgaben erhält die Braut kleine Geschenke, die schon vorher besorgt wurden. Hier eignen sich vor allem Dinge, die in der Hochzeitsnacht oder auch danach gebraucht werden, wie zum Beispiel Plüschhandschellen, Baby- Kleidung, Massageöl, String- Tangas und so weiter.
Anschließend geht die Gruppe etwas leckeres Essen, der Abend ist nämlich lang. Am besten bestellt man einen Tisch und braucht somit nicht nach einem Lokal zu suchen. Möchte man der Braut eine riesen Überraschung machen hängt man vorab ein Foto der Braut und einen großen Strauß rote Rosen in der Männertoilette auf mit einem kleinen Text. Darin steht das sie die Braut ist und jeder der Herren ihr doch eine Rose überreichen soll. Die Braut wird sehr überrascht sein und sich freuen. Nach dem Essen, wenn alle wieder gestärkt sind geht es weiter zur Kneipen- Tour. Die Braut erhält nun weitere Aufgaben. Zur Vorbereitung kann man auf ein T- Shirt verschiedene Männernamen schreiben und die Braut hat nun die Aufgabe während des Abends Männer mit diesen Namen zu finden, auch hier erhält die Braut immer wieder eine kleine Belohnung. Nun darf gefeiert werden. Die Braut hat hart gearbeitet und kann nun den Abend mit ihren Liebsten genießen. Es darf getanzt und getrunken werden bis in die frühen Morgenstunden. Nehmt den Tag ruhig mit der Kamera auf, dann kann man die schönsten Momente noch einmal ansehen und hat noch mal richtig Spaß.

Der Junggesellenabschied für den Mann

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Der Junggesellenabschied hat eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht. Im antiken Griechenland richteten damals die Freunde eines Spartaners zu dessen Hochzeit ein Fest aus, um dem zukünftigen Bräutigam noch einmal die Gelegenheit zu geben ausgelassen zu feiern und ihn auf die Hochzeit vorzubereiten.
In England und Amerika schon lange zelebriert, löst der Junggesellenabschied seit einigen Jahren auch in Deutschland immer öfter den klassischen Polterabend ab. Anders als beim Polterabend, den das Paar gemeinsam feiert, wird der Junggesellenabschied getrennt gefeiert, mit dem Ziel, dem zukünftigen Bräutigam die Gelegenheit zu geben, sich bei einer ausgelassenen und unvergesslichen Feier vom Junggesellendasein zu verabschieden.
War der Junggesellenabschied früher als reine “Sauftour” bekannt, bei der eine Horde Männer mit einem Bollerwagen voller Bier durch die Stadt zogen und dabei den zukünftigen Bräutigam, in einem lächerlichen Kostüm, zu allerlei Spielen zwangen, ist er mittlerweile zu einem gut durchorganisiertem Event geworden.
Der Junggesellenabschied wird in der Regel vom Trauzeugen und den besten Freunden des zukünftigen Bräutigams geplant, organisiert und bezahlt. Um dem zukünftigen Bräutigam ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren sollte frühzeitig mit der Planung begonnen werden.

Bei der Planung des Junggesellenabschiedes sollten ein paar wichtige Dinge beachtet werden, damit die Feier für den zukünftigen Bräutigam auch wirklich ein unvergessliches Erlebnis wird.
Die Gästeliste: Es sollten nur wirklich enge und gute Freunde eingeladen werden. Frauen, oder gar die Braut haben bei diesem Ereignis nichts zu suchen.
Der geeignete Zeitpunkt: Die Feier sollte mindestens ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit stattfinden. Der Abend vor der Hochzeit bietet sich hierfür nicht so gut an, denn wer möchte schon total verkatert zu seiner eigenen Hochzeit erscheinen?
Was soll gemacht werden?: Da der zukünftige Bräutigam, bei dieser Feier im Mittelpunkt stehen sollte, ist es ratsam etwas zu unternehmen, woran er auf jeden Fall Spaß hat.Hier sind der Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein ausgelassener Abend in der Diskothek, ein Konzertbesuch, ein Pokerabend, oder einfach nur ein nettes Beisammensein Daheim sind hier nur einige wenige Möglichkeiten von vielen.
Die Art der Aktivitäten richtet sich natürlich auch danach, wie lange der geplante Junggesellenabschied dauern soll. Soll er nur an einem Abend stattfinden, sich über
einen ganzen Tag, oder sogar ein komplettes Wochenende erstrecken?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass frühzeitig mit der Planung und Organisation begonnen wird, denn eventuell müssen Reservierungen und Buchungen vorgenommen werden. Schließlich soll es eine perfekte Feier werden, an die sich der zukünftige Bräutigam noch lange erinnern soll.

Das perfekte Hochzeitskleid

Women having fun during bridal dress fitting in shop

Dieses eine Kleid muss es sein
Mit keinem anderen Kleidungungsstück sind so viele Träume, Traditionen und Erwartungen verbunden wie mit dem Hochzeitskleid. Die Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid kann aber zur Tortur werden. Die Auswahl an unterschiedlichen Modellen ist fast unüberschaubar und die eigenen Ansprüche sind sehr hoch.

So findet jede Braut ihr perfektes Kleid
Damit der Kauf des Kleides die Braut nicht in den Wahnsinn treibt, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Im Idealfall betont das Hochzeitskleid die Vorzüge der Braut und versteckt kleine Makel. Ein Tipp an alle zukünftigen Bräute: Es ist zwar eine liebgewordene Tradition, die Brautmutter zur Anprobe mitzunehmen, aber diese ist in den meisten Fällen nicht objektiv. Voll Rührung ist die Tochter und das Kleid nämlich ganz einfach nur wunderschön. Liebe Bräute, vertraut besser dem ehrlichen Urteil einer Freundin. Gut wenn die Braut schon vor dem Kauf genau weiß, welche Kleiderform der Figur am besten steht.

Hochzeitskleider müssen nicht immer weiß sein
Der persönliche Geschmack wird den Kauf des Brautkleides wesentlich beeinflussen. Ein Kriterium wird bei der Auswahl auch das Budget sein. Neben dem Kleid müssen noch Brautaccessoires und der Schmuck besorgt werden. Da kann schon ein ganz schönes Sümmchen zusammen kommen. Aber schließlich soll es doch der schönste Tag im Leben werden und da soll alles perfekt sein. Da gibt doch jeder gerne etwas mehr aus. Bleibt noch die Frage zu klären, ob es das klassische weiße Kleid oder ein schlichtes Brautkleid in einer natürlichen Farbe sein soll. Vielleicht doch lieber sehr verspielt und romantisch? Liebt die Braut extravagante Designs? Nicht zu vergessen die Trachten- Brautkleider, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Sehr selbstbewusste Bräute treten in einem kräftigen Rot vor den Traualtar, für Motto- Hochzeiten kommt auch ein mittelalterliches Kleid in Frage. Nimmt sich die Braut so manchen Star als Vorbild, wählt sie sogar ein schwarzes Kleid. Für jeden Stil und Geschmack gibt es Brautkleider in Hülle und Fülle. Weiß als Farbe des Brautkleides war ab 1600 en vogue. Der Trend kam damals von den reichen adeligen Bräuten.

Trends bei der Brautmode
Klassische Brautkleider gab es immer und wird es immer geben. Doch wie im gesamten Modebereich unterliegt auch die Brautmode jedes Jahr neuen Trends. Spitze und Seide wird für die Bräute im kommenden Jahr ein großes Thema sein. Gerade sehr junge Bräute wählen romantische Spitzenkleider. Die dürfen auch verspielt und vor allem kurz sein. Das Weiß tritt etwas in den Hintergrund. Seidenkleider in Creme, Ecru und in Sand- und Erdtönen geben zur Zeit den Ton an. Das perfekte Brautkleid überwindet die Kluft zwischen Tradition und Moderne, zeitlose Eleganz und eine neue Sinnlichkeit treten in den Vordergrund. Das perfekte Kleid unterstreicht die Persönlichkeit der Braut, sie wirkt gekleidet, aber nicht verkleidet. Die Hochzeitsgäste bestaunen das Kleid, konzentrieren sich aber dennoch auf die Braut.

Brautkleider mit A- Linie

Die A- Linie- Schnittform schmeichelt jeder Figur und betont gekonnt das Dekollte. Das Brautkleid liegt am Oberkörper eng an und ist ab der Taille ausgestellt. Problemzonen um den Bauch oder den Beinen verschwinden wie von Zauberhand. Bestens sind diese Kleider für Frauen mit weiblichen Rundungen, für kleine zierliche Damen und für schwangere Bräute geeignet.
Etui- Brautkleider sind eine gute Wahl für sportliche Frauen ohne größeren Problemzonen. Dieser Schnitt eignet sich auch gut für Hochzeiten im Freien, egal ob im Park oder am Strand. Der schmale Schnitt lässt die Braut optisch größer wirken, deshalb werden Etui- Kleider gerne von kleineren Bräuten getragen. Beliebt sind Zweiteiler, bestehend aus einem Rock und einer Korsage. Entweder sind beide Teile in der gleichen Farbe oder sie bilden einen Kontrast mit Farben, die gut miteinander harmonisieren. Dabei darf durchaus Mut zur Farbe gezeigt werden. Besonders für Hochzeiten im Sommer eignen sich die Farben Orange, Gelb und Blau.

 

Foto: © Kzenon – Fotolia.com

Die Hochzeitskerze Deko Tipps und Co.

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Die meisten Brautpaare entscheiden sich dafür Ihre Trauung in christlicher Tradition zu feiern. Deshalb wird auch eine Hochzeitskerze benötigt, diese wird meistens in der Kirche während der Trauung angezündet. Die Kerze soll die Gebete und wünsche des Brautpaares in den Himmel tragen. Die leuchtende Flamme der Kerze ist ein Zeichen der Liebe so hell und strahlend soll die auch die nahstehenden Menschen wärmen. Meistens werden die Hochzeitskerzen optisch schlicht gehalten. Ein goldenes oder silbernes Kreuz runden die Gestaltung der Kerze ab. Oft werden auch persönliche Trausprüche des Brautpaares angebracht, dies kann jedes paar individuell entscheiden. Eine Hochzeitskerzen sind mit den großen Ehejubiläen verziert.

Die beliebtesten Gedichte für die Hochzeitskerze

Die Hochzeitskerze flüstert Euch dies ins Ohr:
Ich habe es gesehen, meine kleine Flamme war dabei
als Ihr die Hände ineinander gelegt und Euer Herz verschenkt habt.

Ich bin mehr als bloß eine Kerze. Ich bin ein stummer Zeuge im
Haus Eurer Liebe und wohne weiter bei Euch. An Tagen, da die Sonne
scheint, braucht Ihr mich nicht anzuzünden. Aber wenn Ihr vor
Freude außer Euch seid, wenn ein Kind unterwegs ist oder ein anderer
schöner Stern am Horizont Eures Lebens erscheint, dann zündet mich an.

Zündet mich an, wenn es dunkel wird, wenn in
Euer Leben Sturm einbricht. Wenn der erste Streit
da ist, wenn Ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.

Zündet mich an, wenn der erste Schritt getan werden muss, aber Ihr
wisst nicht wie, wenn eine Aussprache notwendig wird, aber Ihr
findet keine Worte, wenn Ihr euch umarmen möchtet,
aber die Arme sind wie gelähmt, dann zündet mich an.

Mein kleines Licht ist für Euch ein deutliches Zeichen.
Es spricht seine eigene Sprache, die jeder versteht.
Ich bin Eure Hochzeitskerze. Ich habe Euch gern. Lasst
mich brennen, solange es nötig ist, bis Ihr mich dann gemeinsam,
Wange an Wange ausblasen könnt.
Dann sage ich dankbar: Bis zum nächsten Mal!

Warten auf das Licht

Herr, lass dein Licht leuchten über unseren Wegen, daß wir Gemeinschaft suchen und wahren wie einen Schatz; dass uns das Miteinander mehr wert ist als der Sieg übereinander; dass uns die Augen aufgehen füreinander und einer dem anderen das Leben gönnt. Herr, lass dein Licht leuchten über unseren Wegen, daß wir deinem Wort trauen und deinem Gutsein, wenn das Dunkel über uns kommt. Lass uns deine Nähe spüren, dass uns die Geduld nicht vergeht, wenn die Erfüllung ausbleibt und das Leben verrinnt. Schenk uns den langen Atem der Liebe, wenn der Zweifel uns umtreibt. Lass uns nicht ins Leere warten. Komm uns entgegen, nimm dich um uns an. Herr, lass dein Licht leuchten über unseren Wegen: Nimm uns an der Hand, wenn es gilt, aufzubrechen aus selbstgemachten Sicherheiten, den Glauben zu erwandern. Sag uns dein Wort, lass uns deine Stimme erkennen im Gewirr der vielen, die uns die Ohren füllen. Bleib uns nicht fern, dass wir, deiner Nähe gewiss, das Glück des wahren Menschseins haben.
(Aus Werkmappe Jugendgottesdienste)

Der perfekte Brautschmuck für den großen Tag

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Der größte und kostbarste Tag in ihrem Leben, ist für viele Frauen natürlich ihre eigene Hochzeit.

An diesem Tag sollte einfach alles stimmen und die meisten Bräute fangen natürlich auch schon

Wochen vorher mit der Planung an. Neben der richtigen Location, dem Essen und der Anzahl der

Gäste, ist natürlich auch das Hochzeitskleid ein ganz wichtiger Punkt. Sofern dieses erst einmal

gefunden ist, kann man auch den passenden Brautschmuck dazu abstimmen.

Wie sieht der perfekte Brautschmuck aus?

Bei der Wahl des passenden Brautschmucks hat die Braut natürlich die Qual der Wahl.

Mittlerweile gibt es komplette Geschäfte, die einzig und allein Brautschmuck führen und

dementsprechend sieht natürlich auch die Auwahl aus. Ist das Kleid weiß, wählt man in der Regel

natürlich auch weißen Schmuck. Besonders beliebt sind eine weiße Perlenkette und

Perlenstecker für die Ohren. Aber auch Gold- oder Silberschmuck wird sehr häufig für

Corsagenkleider gewählt. Dies hängt natürlich vom jeweiligen Geschmack ab und man sollte den

Schmuck wählen, mit dem man sich am wohlsten fühlt. Allerdings sollte das ganze dezent

gewählt werden, damit das Kleid nicht vom ganzen Schmuck übertrumpft wird.